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	<title>GAYINFOS.COM &#187; diskriminierung</title>
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		<title>Schwul Reisen, wie sich die (Reise)Welt verändert</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 09:54:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Dinge auf der Welt, die offiziell ganz wunderbar funktionieren, Gleichberechtigung zum Beispiel. Auf dem Papier haben Männer und Frauen dieselben Chancen auf einen Arbeitsplatz und verdienen auch für die gleiche Leistung dasselbe. Ein anderes Beispiel sind homosexuelle Menschen. Rein offiziell ist die Gesellschaft mittlerweile sehr tolerant, schwul oder lesbisch zu sein ist nichts Skandalöses mehr. Die Realität sieht jedoch meist anders aus, vor allem in sehr ländlichen Gebieten. Da wird ein Mitbürger schnell zum Gesprächsthema Nummer eins, wenn <span id="more-57"></span>der sich plötzlich outet.<br />
Umso verständlicher ist es, dass Homosexuelle sich im Urlaub gerne an solche Orte flüchten, wo sie unter Ihresgleichen sind und nicht ständig angestarrt werden. Vor allem schwule und lesbische Paare bevorzugen <a href="http://www.hotels.gay-reiseforum.de/" target="_blank">Hotels, die spezielle für dieses Publikum gedacht sind</a>. So kann man in der freien Zeit in Ruhe turteln, wie alle anderen Paare auch.<br />
Es gibt jedoch nicht nur Hotels, die hauptsächlich von Homosexuellen besucht werden, es gibt sogar ganze Feriengebiete, die dieses Ziel verfolgen. So braucht man sich nicht in der Hotelanlage zu verstecken, sondern kann auch einen entspannten Bummel an der Promenade entlang machen.<br />
Hotels und Feriengebiete für Schwule und Lesben finden Sie unter <a title="Reiseziele, Tipps, Hotels für Gays" href="http://www.gay-reiseforum.de/forum/" target="_blank">www.gay-reiseforum.de/forum/</a> .Das Forum gibt nicht nur allerhand Tipps und Tricks für einen gelungenen Urlaub, hier können Sie sich auch mit anderen Mitgliedern austauschen und an wertvolle Insiderinformationen gelangen.</p>
<p>Die Nummer eins unter den beliebtesten Reisezielen für Schwule und Lesben ist eindeutig die USA. Das Land ist voller Kontraste, während in vielen Bundesstaaten Homosexualität absolut verteufelt wird, genießen Bewohner anderer Staaten eine große Portion Toleranz.<br />
Innerhalb der USA gibt es dagegen wiederum eine Menge lohnender Reiseziele für homosexuelle Urlauber. Besonders beliebt ist zum Beispiel Kalifornien. Der sonnenverwöhnte Staat dient als Zuhause für Menschen aus aller Welt, dementsprechend tolerant ist auch die Bevölkerung dort. In Kalifornien können Sie stilecht am Strand entlang spazieren, Baden gehen und rollerbladen. Wer weiß, vielleicht treffen Sie ja sogar den ein oder anderen Star?<br />
Auch New York wird von Homosexuellen gerne besucht. Die Stadt ist ebenfalls sehr multikulturell, zudem handelt es sich um eine riesige Metropole, in der absolute Anonymität herrscht. Ein waschechter New Yorker zuckt nicht einmal mit der Wimper, wenn ein homosexuelles Pärchen an ihm vorbeiläuft. Die Menschen hier leben meist sehr für sich, dafür sind sie auch sehr tolerant und mischen sich nicht in die Angelegenheiten ihrer Mitmenschen ein.<br />
In Las Vegas würde nicht einmal ein fliegendes Schwein besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Die Stadt besteht im Grunde genommen nur aus Casinos, Bars, Diskotheken und völlig ausgeflippten Shows. Ein Ausflug nach Las Vegas ist wie ein Trip auf einen anderen Planeten. Hier leben betrunkene College-Studenten neben farbenfrohen Trevestie-Künstlern und niemand scheint sich groß darum zu kümmern. In Las Vegas werden Sie zwar kaum Ruhe und Entspannung finden, dafür werden Sie als totaler Normalo durchgehen.<br />
Allerdings müssen Sie nicht unbedingt über den großen Teich fliegen, um einen schwulenfreundlichen Urlaubsort zu finden. Auch innerhalb Europas ist es durchaus möglich, ein geeignetes Plätzchen aufzutreiben.<br />
Ein solches gibt es ausgerechnet auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria, die eigentlich als die Familieninsel schlechthin gilt. Was viele nicht wissen ist jedoch, dass es auf <a title="Gay Guide Gran Canaria" href="http://www.gaylokale.de/gran-canaria_C-27-1.html" target="_blank">Gran Canaria jede Menge Bars</a>, Diskotheken und Strände für Schwule gibt. Hier kann man auch sehr gut alleine Urlaub machen und sich dann gleich den ein oder anderen Urlaubsflirt an Land ziehen.<br />
Weitere beliebte Urlaubsziele für Schwule, ob als Pärchen oder auch allein, sind Brasilien, Mexiko und Ibiza.</p>
<p>Sie haben bestimmt schon einmal selbst eine Reise gebucht und sich dabei über die große Auswahl an verschiedenen Reisenanbietern gefreut. Sie haben ein und dasselbe Angebot bestimmt bei mehreren Veranstaltern entdeckt und sich dann für das günstigste entschieden.<br />
Was für Sie natürlich super ist, stürzt viele Reiseveranstalter langsam aber sicher ins Verderben. Die Konkurrenz ist überwältigend, jeden Tag sprießen neue Veranstalter wie Pilze aus dem Boden und werben Kunden mit supergünstigen Dumpingpreisen ab.<br />
Das betrifft übrigens nicht nur die Veranstalter, sondern auch Hotels und Reiseagenturen.<br />
Für die Veranstalter ist es aber natürlich besonders schlimm, da sie von der Masse der vermittelten Reisen leben.<br />
Viele Anbieter haben diesen Trend schon lange erkannt und den einzig Erfolg versprechenden Ausweg gewählt: die Spezialisierung. Ein Veranstalter kann nur überleben, wenn er etwas anbietet, was die Konkurrenz nicht hat. In diesem Fall wären es eben spezielle Reisen für Schwule. Die Zielgruppe ist zwar nicht überwältigend groß, doch da es nur wenige Anbieter auf diesem Gebiet gibt, ist der Gewinn trotzdem noch recht ordentlich.<br />
Dabei geht ein Reiseveranstalter für Schwulenreisen genauso vor wie ein herkömmlicher Anbieter. Er wirbt an geeigneter Ort und Stelle für seine Dienste und sucht sich Hoteliers, die seine Ansichten teilen. Werbung für Schwulenreisen ist nicht besonders öffentlichkeitswirksam, man findet sie meist nur dort, wo auch speziell Schwule unterwegs sind. Zum Beispiel auf Messen, in Bars oder auch im Internet.</p>
<p>Wenn Sie sich jetzt vielleicht fragen, welche genaue Zielgruppe diese Veranstalter eigentlich ansprechen möchten, so werden Sie darauf wohl nirgendwo eine wirklich befriedigende Antwort finden. Wie es junge Pärchen gibt, so gibt es auch junge schwule Pärchen, die gerne Partyurlaub irgendwo im Süden machen. Und wie der Junggeselle gerne zum Skifahren in die Alpen fährt, so ist der schneesportbegeisterte Schwule mittleren Alters ebenfalls an den Liften anzutreffen.<br />
Auch was die verschiedenen Gesellschaftsschichten anbelangt, gibt es keine Einschränkungen. Manche Schwule buchen lieber eine <a href="http://traumlastminute.com" target="_blank">Schnäppchenreise</a> oder <a title="Kreuzfahrten" href="http://www.kreuzfahrten.reisentotal.com/" target="_blank">Kreuzfahrt</a>, während andere den teuren Luxusurlaub bevorzugen. Das einzige, was die Zielgruppe ausmacht, ist ihre sexuelle Neigung und das Bedürfnis, einmal fernab von seltsamen Blicken und bösartigen Kommentaren zu sein.</p>
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		<title>&#8220;Behandlung&#8221; von Homosexualität immer noch Therapieprogramm</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 06:59:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[London (pte) &#8211; Therapeuten bieten immer noch Behandlungen von Homosexualität an, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass sie funktionieren. Eine nicht unbedeutende Minderheit hat auf Anfrage zugesagt, zumindest einem Patienten dabei zu helfen seine schwulen oder lesbischen Gefühle zu &#8220;verringern&#8221;. An der in BMC Psychiatry http://www.biomedcentral.com/bmcpsychiatry veröffentlichten Befragung nahmen 1.400 Therapeuten teil. Laut dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>London (pte) &#8211; Therapeuten bieten immer noch Behandlungen von Homosexualität an, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass sie funktionieren. Eine nicht unbedeutende Minderheit hat auf Anfrage zugesagt, zumindest einem Patienten dabei zu helfen seine schwulen oder lesbischen Gefühle zu &#8220;verringern&#8221;. An der in BMC Psychiatry http://www.biomedcentral.com/bmcpsychiatry veröffentlichten Befragung nahmen 1.400 Therapeuten teil. Laut dem Team um Michael King vom University College London http://www.ucl.ac.uk handelten viele in &#8220;bester Absicht&#8221;.</p>
<p>Nur vier Prozent der Befragten gaben an, <span id="more-53"></span>dass sie versuchen würden die sexuelle Orientierung eines Menschen zu verändern. Wurden sie gefragt, ob sie helfen würden die homosexuellen Gefühle zu dämpfen, sagten immerhin 17 Prozent, also einer von sechs Therapeuten, zu. Diese Haltung scheint sich seit Jahrzehnten nicht verändert zu haben. &#8220;Selbstverständlich ist es in Ordnung, wenn ein Therapeut einem Menschen hilft, der ihn darum ersucht. Allerdings sollte diese Hilfe auf wirksamen Therapien beruhen, die ihm helfen seine Probleme zu erkennen und sich in einer Situation zurechtzufinden&#8221;, betonte King. Es sei heute bekannt, dass alle Versuche die sexuelle Orientierung eines Menschen zu verändern extremes Leiden verursachen können. &#8220;Für uns war es äußerst besorgniserregend, dass es immer noch eine nicht unbedeutende Minderheit gibt, die das in bester Absicht zu ignorieren scheint.&#8221;</p>
<p>Das Royal College of Psychiatrists http://www.rcpsych.ac.uk erklärte laut BBC, dass homosexuelle Menschen ein Recht auf den Schutz gegen Therapeuten haben, die ihnen möglicherweise mehr schaden als helfen. Das gelte vor allem für jene, die vorgeben die sexuelle Orientierung verändern zu wollen. In Amerika gab es eine hitzige Debatte über die &#8220;Heilung&#8221; von Homosexualität. Die American Psychiatric Association (APA) http://www.psych.org forderte alle ethisch denkenden Therapeuten auf, keine Versuche zu machen die sexuelle Orientierung eines Menschen beeinflussen zu wollen. Es gibt dennoch Organisationen, die sowohl für das Recht eines Menschen eintreten, sich behandeln zu lassen als auch für das Recht der Therapeuten eine Behandlung anzubieten. Sie verweisen auf eine Studie von Robert Spitzer, der 2001 davon ausging, dass eine Therapie sehr wohl eine Veränderung bringen könne. Der Psychiater war allerdings auch dafür eingetreten, dass die Association Homosexualität von der Liste psychischer Erkrankungen streichen soll.</p>
<p><span style="color: #808080;">Autor: contentworld.com/authors/profile/795/</span></p>
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		<title>Ärzte müssen Schwule und Lesben behandeln</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sacramento (pte) &#8211; Ärzte in Kalifornien dürfen sich nicht weigern, Schwule und Lesben zu behandeln, nur weil ihre religiöse Einstellung dieses verbietet. Dies hat gestern, Mittwoch, der kalifornische Supreme Court http://www.courtinfo.ca.gov entschieden. Geklagt hatte Guadalupe T. Benitez, eine an der Westküste lebende homosexuelle Frau, die mit ihrer Partnerin durch künstliche Befruchtung ein Kind bekommen wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sacramento (pte) &#8211; Ärzte in Kalifornien dürfen sich nicht weigern, Schwule und Lesben zu behandeln, nur weil ihre religiöse Einstellung dieses verbietet. Dies hat gestern, Mittwoch, der kalifornische Supreme Court http://www.courtinfo.ca.gov entschieden. Geklagt hatte Guadalupe T. Benitez, eine an der Westküste lebende homosexuelle Frau, die mit ihrer Partnerin durch künstliche Befruchtung ein Kind <span id="more-48"></span>bekommen wollte. Dazu hatten sich die beiden Frauen legal Spermien besorgt. Wie die Los Angeles Times berichtet, habe sich ihre behandelnde Gynäkologien aber geweigert diese Prozedur vorzunehmen. Denn ihre Religion würde ihr verbieten, dies bei unverheirateten heterosexuellen Frauen und Homosexuellen zu machen, heißt es als Begründung. &#8220;Der erste Verfassungszusatz auf freie Ausübung der Religion befreit Ärzte nicht davon, Antidiskriminierungsvorschriften einzuhalten&#8221;, erklärte Richter Joyce L. Kennard bei der Urteilsverkündung.</p>
<p>In einer ersten Reaktion zeigte sich Robert Tyler, Generalratgeber von Advocates for Faith und Freedom http://www.faith-freedom.com, bestürzt über das Urteil. &#8220;Es wird der radikalen Opposition viele Anhänger bringen und sie bei den Wahlen im November pushen.&#8221; Die Opposition hat sich zum Ziel gesetzt, die erst im Mai abgeänderte kalifornische Verfassung wieder zu ändern. Nach jahrelangem Streit hatte damals das oberste kalifornische Gericht mit vier zu drei Stimmen entschieden, dass das Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen verfassungswidrig ist. In der Folgezeit wurden zahlreiche liberale Gesetze zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben verabschiedet.</p>
<p>Auch konservative Klinikärzte äußerten sich kritisch über das neuerliche Urteil. Es würde viele Ärzte vor die Gewissensfrage stellen, ob ihre religiösen Ansichten oder ihr Berufsethos wichtiger sind. Von daher empfahlen sie verunsicherten Kollegen im Zweifelsfall Patienten an Kollegen zu verweisen, von denen sie wissen, dass diese derartige Behandlungen vornehmen. Auch religiöse Gruppen, darunter jüdische und islamische Gemeinden sowie Anhänger der Liberatarier, die sich für die freie Entfaltung des eigenen Willens einsetzen, riefen Ärzte auf, sich nicht von ihrer religiösen Einstellung abbringen zu lassen.</p>
<p><span style="color: #808080;">Autor: contentworld.com/authors/profile/795/</span></p>
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