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	<title>GAYINFOS.COM &#187; artzt</title>
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		<title>&#8220;Behandlung&#8221; von Homosexualität immer noch Therapieprogramm</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 06:59:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[London (pte) &#8211; Therapeuten bieten immer noch Behandlungen von Homosexualität an, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass sie funktionieren. Eine nicht unbedeutende Minderheit hat auf Anfrage zugesagt, zumindest einem Patienten dabei zu helfen seine schwulen oder lesbischen Gefühle zu &#8220;verringern&#8221;. An der in BMC Psychiatry http://www.biomedcentral.com/bmcpsychiatry veröffentlichten Befragung nahmen 1.400 Therapeuten teil. Laut dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>London (pte) &#8211; Therapeuten bieten immer noch Behandlungen von Homosexualität an, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass sie funktionieren. Eine nicht unbedeutende Minderheit hat auf Anfrage zugesagt, zumindest einem Patienten dabei zu helfen seine schwulen oder lesbischen Gefühle zu &#8220;verringern&#8221;. An der in BMC Psychiatry http://www.biomedcentral.com/bmcpsychiatry veröffentlichten Befragung nahmen 1.400 Therapeuten teil. Laut dem Team um Michael King vom University College London http://www.ucl.ac.uk handelten viele in &#8220;bester Absicht&#8221;.</p>
<p>Nur vier Prozent der Befragten gaben an, <span id="more-53"></span>dass sie versuchen würden die sexuelle Orientierung eines Menschen zu verändern. Wurden sie gefragt, ob sie helfen würden die homosexuellen Gefühle zu dämpfen, sagten immerhin 17 Prozent, also einer von sechs Therapeuten, zu. Diese Haltung scheint sich seit Jahrzehnten nicht verändert zu haben. &#8220;Selbstverständlich ist es in Ordnung, wenn ein Therapeut einem Menschen hilft, der ihn darum ersucht. Allerdings sollte diese Hilfe auf wirksamen Therapien beruhen, die ihm helfen seine Probleme zu erkennen und sich in einer Situation zurechtzufinden&#8221;, betonte King. Es sei heute bekannt, dass alle Versuche die sexuelle Orientierung eines Menschen zu verändern extremes Leiden verursachen können. &#8220;Für uns war es äußerst besorgniserregend, dass es immer noch eine nicht unbedeutende Minderheit gibt, die das in bester Absicht zu ignorieren scheint.&#8221;</p>
<p>Das Royal College of Psychiatrists http://www.rcpsych.ac.uk erklärte laut BBC, dass homosexuelle Menschen ein Recht auf den Schutz gegen Therapeuten haben, die ihnen möglicherweise mehr schaden als helfen. Das gelte vor allem für jene, die vorgeben die sexuelle Orientierung verändern zu wollen. In Amerika gab es eine hitzige Debatte über die &#8220;Heilung&#8221; von Homosexualität. Die American Psychiatric Association (APA) http://www.psych.org forderte alle ethisch denkenden Therapeuten auf, keine Versuche zu machen die sexuelle Orientierung eines Menschen beeinflussen zu wollen. Es gibt dennoch Organisationen, die sowohl für das Recht eines Menschen eintreten, sich behandeln zu lassen als auch für das Recht der Therapeuten eine Behandlung anzubieten. Sie verweisen auf eine Studie von Robert Spitzer, der 2001 davon ausging, dass eine Therapie sehr wohl eine Veränderung bringen könne. Der Psychiater war allerdings auch dafür eingetreten, dass die Association Homosexualität von der Liste psychischer Erkrankungen streichen soll.</p>
<p><span style="color: #808080;">Autor: contentworld.com/authors/profile/795/</span></p>
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		<title>Ärzte müssen Schwule und Lesben behandeln</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:25:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sacramento (pte) &#8211; Ärzte in Kalifornien dürfen sich nicht weigern, Schwule und Lesben zu behandeln, nur weil ihre religiöse Einstellung dieses verbietet. Dies hat gestern, Mittwoch, der kalifornische Supreme Court http://www.courtinfo.ca.gov entschieden. Geklagt hatte Guadalupe T. Benitez, eine an der Westküste lebende homosexuelle Frau, die mit ihrer Partnerin durch künstliche Befruchtung ein Kind bekommen wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sacramento (pte) &#8211; Ärzte in Kalifornien dürfen sich nicht weigern, Schwule und Lesben zu behandeln, nur weil ihre religiöse Einstellung dieses verbietet. Dies hat gestern, Mittwoch, der kalifornische Supreme Court http://www.courtinfo.ca.gov entschieden. Geklagt hatte Guadalupe T. Benitez, eine an der Westküste lebende homosexuelle Frau, die mit ihrer Partnerin durch künstliche Befruchtung ein Kind <span id="more-48"></span>bekommen wollte. Dazu hatten sich die beiden Frauen legal Spermien besorgt. Wie die Los Angeles Times berichtet, habe sich ihre behandelnde Gynäkologien aber geweigert diese Prozedur vorzunehmen. Denn ihre Religion würde ihr verbieten, dies bei unverheirateten heterosexuellen Frauen und Homosexuellen zu machen, heißt es als Begründung. &#8220;Der erste Verfassungszusatz auf freie Ausübung der Religion befreit Ärzte nicht davon, Antidiskriminierungsvorschriften einzuhalten&#8221;, erklärte Richter Joyce L. Kennard bei der Urteilsverkündung.</p>
<p>In einer ersten Reaktion zeigte sich Robert Tyler, Generalratgeber von Advocates for Faith und Freedom http://www.faith-freedom.com, bestürzt über das Urteil. &#8220;Es wird der radikalen Opposition viele Anhänger bringen und sie bei den Wahlen im November pushen.&#8221; Die Opposition hat sich zum Ziel gesetzt, die erst im Mai abgeänderte kalifornische Verfassung wieder zu ändern. Nach jahrelangem Streit hatte damals das oberste kalifornische Gericht mit vier zu drei Stimmen entschieden, dass das Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen verfassungswidrig ist. In der Folgezeit wurden zahlreiche liberale Gesetze zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben verabschiedet.</p>
<p>Auch konservative Klinikärzte äußerten sich kritisch über das neuerliche Urteil. Es würde viele Ärzte vor die Gewissensfrage stellen, ob ihre religiösen Ansichten oder ihr Berufsethos wichtiger sind. Von daher empfahlen sie verunsicherten Kollegen im Zweifelsfall Patienten an Kollegen zu verweisen, von denen sie wissen, dass diese derartige Behandlungen vornehmen. Auch religiöse Gruppen, darunter jüdische und islamische Gemeinden sowie Anhänger der Liberatarier, die sich für die freie Entfaltung des eigenen Willens einsetzen, riefen Ärzte auf, sich nicht von ihrer religiösen Einstellung abbringen zu lassen.</p>
<p><span style="color: #808080;">Autor: contentworld.com/authors/profile/795/</span></p>
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